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Rudolf Stuckert

Cover

 

 

Helga und Volkmar Dietsch

 

Seht die Farben, die ich trage

Rudolf Stuckert und die Neue Rheinische Sezession

2004
72 S. 8 farbige Abb. 1 s/w Abb. 24 x 18 cm, 17,- €
ISBN 978-3-922441-86-1

 

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Am See I, 1962, 40x50cm

 

 

Seht die Farben, die ich trage: Aus dem Vorwort

 

Die in dieser Publikation zusammengefassten Katalogbeiträge, Zeitungsartikel, Vernissagenreden und Abbildungen informieren vor allem über Werk und Biographie Rudolf Stuckerts. In zweiter Linie erst, aber nachdrücklich wie wir hoffen, dokumentiert der Band den nun dreißig Jahre währenden Versuch, zwischen einem gar nicht leicht zugänglichen künstlerischen Oeuvre und dem Publikum zu vermitteln.

Diese Aufgabe übernimmt heute im allgemeinen der Kunstmarkt: Art-Consulting - gewinnorientiert! Diesen Betrieb hat Rudolf Stuckert - darin seinem Freund Bruno Goller vergleichbar - abgelehnt, und er hat sich ihm entzogen.

Auch künstlerisch ist er keinem Trend gefolgt, sondern hat eine eigene Bildsprache entwickelt. Schon sehr früh erwies er sich als ausgezeichneter Kunstkenner, und er studierte die handwerklichen und konzeptionellen Traditionen, in denen er als Künstler stand, von Grund auf. Diese Voraussetzungen allein verbieten die Annahme, Stuckerts eigene Kunst sei wenig mehr als ein leichtes, unreflektiertes Spiel. Alle unsere Äußerungen zu Stuckerts Werk, vom Zeitungsartikel bis zum kunstwissenschaftlichen Essay, treffen sich darin, diesem zentralen Vorurteil zu begegnen.

Wenn es diesem Band gelingt, den Blick des Betrachters auf die strukturelle Komplexität der Stuckert-Bilder zu lenken, ihre Ausnahmestellung in einer vom abstrakten Expressionismus dominierten Zeit verständlich zu machen, ist viel gewonnen. Einmal in diese Bildwelt eingeführt,findet der Betrachter selber weiter. Vielleicht blitzt sogar hier und da Verständnis auf für die strukturelle Ironie der Linienführung.

Auf den Kunstmarkt werden wir Rudolf Stuckerts gewichtiges Werk damit aller Wahrscheinlichkeit nach nicht katapultieren. Aber eine Tendenz zu Kunstmanagement lässt sich doch nicht leugnen - allerdings verständnisorientiert.

 

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