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Erwin Stegentritt

Die Werkstatt Koop

Die Geschichte der Saarbrücker Künstlergruppe

2010, 24 S. 26 x 19 cm 5,90 €
ISBN 978-3-922441-97-7

 

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Irgendwann im Frühjahr 1970 fanden wir uns zusammen und nannten uns "Werkstatt Koop".
   
"Koop", also Kooperative, war ein politisch aufgeladener Begriff. Er suggerierte die gemeinsame Arbeit, und zugleich eine gewisse Formlosigkeit, das Fehlen einer Struktur, es gab keine durchorganisierte Einheit - vor allem verstanden wir uns nicht als Kollektiv.
   
Der Begriff "Werkstatt" assoziiert den Ort der Arbeit, er sollte zeigen, daß da an etwas gearbeitet wurde und daß sich etwas in Entwicklung befand.
   
Die Werkstatt Koop initiierte das Nachtstudio im Saarbrücker Camera-Kino.

Es war die Grundlage des Jahre später gegründeten Max-Ophüls-Festivals.

 

Leseprobe

 

Als ebook erhältlich:

ISBN 978-3-922441-20-5

0,99 €

 

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Saarbrücker Zeitung 18.1.2012

Wikipedia-Artikel

Über die Werkstatt Koop habe ich einen Artikel in der Wikipedia verfaßt. Er wurde gelöscht, weil angeblich die Relevanz-Kriterien nicht erfüllt hat. Andere Nutzer sahen das anders. Hier der Artikel im Wortlaut:

Die Werkstatt Koop war eine Gruppe von Künstlern, Schriftstellern und Studenten in Saarbrücken in den 1970er Jahren.

Inhaltsverzeichnis

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Aktivitäten und Mitglieder[Bearbeiten]

Sie hatte sich zum Ziel gesetzt, durch Aktionen, Flugblätter, Malerei, Literatur und Film einen kritischen Beitrag zur politischen Situation zu geben. Es wurde versucht, durch Straßenaktionen und das Verteilen von Flugblättern eine Art Gegenöffentlichkeit gegenüber der quasi monopolistischen Saarbrücker Zeitung herzustellen. Zu nennen sind u.a. Flugblätter mit Informationen zu dem im Vietnam-Krieg eingesetzten Napalm und Agent Orange.

Mitglieder waren u.a. Uli Aumüller, Max Neumann, Till Neu, Roger Herman, Hans Husel, Hans-Heinrich Pardey, Erwin Stegentritt und Albrecht Stuby.

Das von der Werkstatt Koop initiierte Nachtstudio führte über die erste Max-Ophüls Retrospektive zum Max Ophüls Festivals [1].

Zur Koop gehörten auch der Verlag Einöd-Presse und die Literatur-Zeitschrift Anti-Quarium, aus der später der AQ-Verlag hervorging.

Verlag[Bearbeiten]

Die Werkstatt Koop gab eine Reihe von politischen und literarischen Publikationen heraus.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Ulrike Meinhof: Mädchen in Fürsorgeerziehung, 1971
  • Erwin Stegentritt: Objection : Kriegsdienstverweigerung in Frankreich, 1971
  • Angela Davis & die anderen : Reden, Briefe, Dokumentation, 1971
  • Katrine von Hutten: Elf Heimsuchungen, 1970 [2]

 

Literatur[Bearbeiten]

Erwin Stegentritt: Die Werkstatt Koop - Die Geschichte der Saarbrücker Künstlergruppe. AQ-Verlag Saarbrücken 2010, ISBN 978-3-922441-97-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hochspringen Saarbrücker Zeitung 18.1.2012
  2. Hochspringen Die Werkstatt Koop, S. 21f

 

 

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